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Mittwoch, 22. Juli 2009

Unser Kamin ist (fast) fertig

Die letzten zwei Tage wurde im Haus noch einmal jede Menge Dreck gemacht (und am Ende auch wieder aufgeräumt). Von Hark kamen zwei Monteure vorbei, die den Kamin aufbauten. Dabei wurde auch der Rauchgasthermostat angeschlossen, zumindest der nicht elektrische Teil.

Für den elektrischen Teil zeichnete sich die Firma Elektro-Service Dallgow (ESD) zuständig, die wir dafür beauftragt hatten. Zusätzlich zum Anschluss des Rauchgasthermostats erfolgte auch noch der Anschluss einer Lampe, die in der Kaminfassade enthalten war (und für die wir ursprünglich keinen Stromanschluss vorgesehen hatten). Das ganze wurde daher etwas aufwendiger. Um dem ganzen einen schönen Abschluss zu geben, besorgt ESD jetzt noch den richtigen Lichtschalter, damit alles gleich ausschaut.

Auch wenn wir im großen und ganzen mit der Installation des Kamins zufrieden sind, so ergaben sich noch zwei Kleinigkeiten. Zum einen passte das ursprünglich vom Kaminbauer geplante Fundament nicht hundertprozentig (wir werden uns aber sicherlich an die sichtbare Dehnungsfuge gewöhnen), zum anderen ist bei der Wartungsklappe zum Schornstein eine unschöne Vertiefung durch den Vorbau vorhanden, die in den Zeichnungen so nicht eingezeichnet war. Wir gehen aber derzeit davon aus, dass hier Abhilfe geschaffen wird und noch eine Klappe oder ähnliches aufgesetzt wird.

Jetzt gilt es nur noch einige Zeit auf einen getrockneten Putz zu warten, damit ein wenig Farbe rauf kommen kann. Der Schornsteinfeger war bis jetzt sehr zufrieden. In etwa einem Monat (wenn alles getrocknet ist) kommt er noch einmal wieder und testet das Brennverhalten, sowie die Funktionsfähigkeit des Rauchgasthermostats. Wir sind da aber guter Dinge, dass alles funktionieren wird.

Freitag, 12. Juni 2009

Entscheidung Kamin... Haken hinter!

Nachdem Herr M. von Hark nun noch einmal direkt mit unserem Schornsteinfeger gesprochen hat, fiel der Fensterkontaktschalter auch noch weg. Allerdings war dies eigentlich zu erwarten.

Wir haben uns jetzt, auch wenn es sicherlich technisch gesehen nicht die Ideallösung ist, für den Temperaturfühler entschieden. Der Druckwächter wäre eine zu große Belastung fürs Budget gewesen.

Nach Rücksprache mit Hark wird der Temperaturfühler von ihnen geliefert und (außer dem elektr. Anschluss) auch eingebaut.

Montag, 8. Juni 2009

Die Sache mit dem Kamin...

... verärgert einen mittlerweile wirklich. Um es noch einmal in Worte und Zahlen zu fassen. Eine USA (Unterdruck-Sicherungs-Abschaltung -> Druckwächter) schlägt mit allem Material und Einbau in etwa mit 1.000 € zu Buche... sofern man sie eingebaut bekommt.

Unser Kaminbauer (Hark) verweigert den Einbau komplett (nicht nur den Elektroanschluss). Mittlerweile haben wir sogar eine Ahnung, warum dies so sein könnte.

Nachdem wir bei einem Kaminbauer in Falkensee (kbk Kamin oder so) nachgefragt haben, ob er ihn uns einbaut und dieses verneint wurde (sinngemäß: " Wie, sie haben nicht den ganzen Kamin bei uns gekauft... dann können (und wollen) wir ihnen nicht helfen"; HALLO wir wollten euch Geld dafür zahlen...aber schon gut... es lebe die Dienstleistungsgesellschaft), haben wir noch bei einem anderen Kaminbauer angerufen (VIP Kaminfeuer). Dieser Herr war am Telefon wesentlich umgänglicher, wenn auch er seine Probleme mit einem Einbau hatte; auf jeden Fall schien er Ahnung zu haben und war hilfsbereit. Prinzipiell hätte er es gemacht, aber er sagte, dass der Verbau einer USA schon bei einem extra dafür geplanten Kamin ein unschönes Unterfangen sei, bei einem fremdgebauten Kamin würde er strikt davon abraten. Es müsste so viel beachtet werden (Druckschlauch darf nicht geknickt werden und darf einen gewissen Radius nicht unterschreiten, etc.) Er riet uns eher zu einem Temperaturfühler, auch wenn ihm klar war, dass dies nicht die beste Lösung mit einer Abluft-Wärmepumpe sei, denn dieser sei wesentlich preiswerter und der Einbau in Null Komma Nix erledigt.

Da wir also niemanden finden, der uns die USA einbaut und wir uns nach den ganzen Informationen das ganze nicht wirklich zutrauen, tendieren wir nun wieder zu einem Temperaturfühler, auch wenn diese Lösung nicht wirklich ideal erscheint. Wir müssen jetzt einfach mal wieder die eine oder andere Nacht darüber schlafen...

Donnerstag, 4. Juni 2009

Die Odyssee mit dem Kamin geht weiter

Für alle Freunde von Kaminanlagen in Häusern mit Umluft-/Abluftanlagen hier ein wenig mehr Infos.

Mittlerweile haben wir noch einmal mit dem Bezirksschornsteinfeger gesprochen und festgestellt, dass es nebem DEM Druckwächter noch mehr Möglichkeiten gibt:

1. Fensterkippschalter -> kommt allerdings bei uns nicht in Frage, sondern ist eher etwas für Dunstabzugshauben
2. Temperaturfühler -> dieser schaltet die Abluftanlage aus, sobald der Kamin brennt. Ist sicherlich eine kostengünstige Lösung, allerdings u.E. auch nicht wirklich sinnvoll, da bei brennenden Kamin überhaupt kein Luftaustausch mehr stattfindet..
3. Differenzdruckwächter -> kosten leider am meisten, ist aber auch am sinnvollsten. Er misst den Druckunterschied zwischen Raum, in dem der Kamin steht und dem Schornstein und schaltet die Abluftanlage nur dann ab, wenn kritische Werte erreicht werden.

Da die Kosten für den Differenzdruckwächter voll durchschlagen werden, haben wir vorsichtshalber noch einmal bei Nibe in Celle direkt nachgefragt und uns nach einem "Persilschein" (die Anlage kann nicht mehr als 8 Pa Unterdruck erzeugen) erkundigt. Ein Mitarbeiter von Nibe erläuterte uns, warum dies nicht möglich sei, und dass Mitbewerber, die diesen Schein ausstellen evtl. eine sehr "weite" Auslegung der Physik hätten.

Er legte (in etwa) dar, dass der Ausgangspunkt der (relativ frei einstellbare) Gesamtabluftvolumenstrom sei, also wieviel Luft abgesaugt wird. Aufbauend darauf kann anhand der Anzahl der Zuluftventile im gesamten Haus ein Luftzustrom pro Ventil berechnet werden, welches widerum per Herstellerdiagramm einen Rückschluss aus den Druckverlust am jeweiligen Ventil zulässt. Dieses ist dann die Auslegung im Normalfall, die 4 Pa Unterdruck nicht überschreiten sollte. Jetzt kann aber zum einen der Gesamtabluftvolumenstrom frei eingestellt werden, zum anderen können die Zuluftventile einzeln geöffnet und geschlossen werden. All dies hat einen Einfluss auf die Druckverhältnisse im Haus. Daher sei es recht schwierig einen "Persilschein" auszustellen. U.E. ist diese Erklärung nachvollziehbar... leider...

Auch wenn wir per Daumengröße schon die ersten Preise zugerufen bekommen haben, so werden wir uns jetzt wohl ein konkretes Angebot machen lassen. Sehr unschön ist dabei auch die Tatsache, dass die Elektriker von Bauunion erst einmal nur die Vorraussetzungen (Kabel vom Kamin zur Wärmepumpe) schaffen, um den Anschluss vorzunehmen. Der Druckwächter muss dann durch den Kaminbauer geliefert werden, der sich widerum nicht dazu in der Lage sieht diesen Druckwächter auch anzuschließen. Mal schauen, wie wir dieses Problems Herr werden.

Falls hier jemand irgendwelche Tipps hat: Wir haben eine Kommentarfunktion!!!

Mittwoch, 27. Mai 2009

Das hätten wir doch fast... verpasst

Glücklicherweise sind wir gestern mit Freunden, die auch gerade in Neu-Döberitz bauen (ohne Blog und ohne Bauunion), noch einmal auf das Thema Kamin und Raumluftunabhängigkeit (RUA) zu sprechen gekommen. Prinzipiell reicht ein RUA Kamin (mit Prüfzertifikat) aus, um ihn durch den Schornsteinfeger abgenommen zu bekommen. Es gibt (mindestens) zwei Ausnahmen:
  1. Abzugshaube in der Küche die nach außen bläßt (haben wir nicht)
  2. Abluftanlage (haben wir)

Bei einer Abluftanlage ist durch Nachweis durch den Hersteller und/oder Fachunternehmer sicherzustellen, dass ein Unterdruck von 8 Pa nicht überschritten wird. Nach Rücksprache mit dem Schornsteinfeger wird dieser Nachweis aus verschiedensten Gründen nicht immer ausgestellt (z.B. fehlender Nachweis des Herstellers oder auch nur, dass das Fachunternehmen diesen Nachweis nicht ausstellen will, da sie damit in Haftung zu nehmen wären, wenn aus welchen Gründen auch immer etwas passiert).

Bauunion geht auch den Weg, dass auf den Einbau eines Druckwächters verwiesen wird, der an die Wärmepumpe angeschlossen wird und diese ggf. abschaltet. Glücklicherweise fiel uns dieses Detail noch ein paar Tage vor Beginn der letzten Elektroinstallationsarbeiten auf.

Daher unser Tipp: Lieber einmal zu oft beim Schornsteinfeger nachfragen, da dieser am Ende auch das okay gibt (oder auch nicht), egal was alle anderen vorher erzählt haben.

Fairerweise sei erwähnt, dass der Elektriker der Bauunion uns schon vorher nach dem Druckwächter gefragt hatte, wir aber verneint haben, da wir dachten, dass wir es besser wüssten...

Dienstag, 27. Januar 2009

Langsam geht es weiter

Da um diese Jahreszeit beim Bau nicht so viel los ist, gilt es eher den Papierbergen Herr zu werden. In der Zwischenzeit haben wir die Anträge für die Medien eingereicht (Strom, Telekommunikation, Kabel-TV, Wasser und Abwasser) und uns weiter um die Aussattung des Hauses gekümmert.
Ca. zur Grundsteinlegung (sofern sie wirklich im April sein wird) soll unser Erstgeborener das Licht der Welt erblicken, also mussten wir uns natürlich auch um sein Zimmer kümmern, denn er soll es schön haben im neuen Haus.
Weiterhin liegt die Planung der Sauna, die wir ins Bad einbauen wollen, in der Endphase. Die Firma Wallenfang & Partner ist hier mit großer Wahrscheinlichkeit der Partner unserer Wahl. Zum einen haben sie ein Büro quasi vor Ort, zum anderen passten Gesamtkonzept und Preis. Die Sauna wird mit ihren 1,2 x 2,0 m zwar nicht sehr groß, aber bestimmt schön warm.
Da wir uns den Kamin im Musterhaus noch einmal angeschaut haben, fiel uns auf, dass unser Kamin wohl doch ein wenig zu breit sein wird. Da wir uns aber noch in der Planungsphase befinden und eh eine Pauschale für Veränderungen bezahlt werden musste, war auch diese Anpassung kein Problem.

Montag, 1. Dezember 2008

Der Kamin


So, heute haben wir den Vertrag für unseren Kamin unterschrieben. War gar nicht so einfach einen raumluftunabhängigen zu finden. Irgendwelche Lösungen mit Kontaktschalter an den Fenster oder der Belüftungsanlage wollten wir nicht, also blieb nur einer mit Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik. Zwei Firmen, die diese Heizeinsätze im Programm haben, sind z.B. Hark und Kago. Jeder mag sicherlich seine Vor- und Nachteile haben. Uns gefiel das Gesamtpaket von Hark besser, zumindest was die vorbereitende Betreuung und auch den Preis anging. Über die Ausführung können wir ja noch nicht so viel sagen.