Heute gibt es endlich mal wieder was Neues, wenn auch nur etwas kleines. Uns erreichte die Bestätigung des Bauordnungsamtes des Landkreises Havelland, dass die Bauanzeige eingetroffen ist. Es geht also vorwärts.
Da im Landkreis der gesamte Vorgang online einsehbar ist, haben wir natürlich gleich erst einmal eine Anmeldung vorgenommen. Mal schauen, was man da so sehen wird.
Freitag, 28. November 2008
Montag, 10. November 2008
Unterlagen für den Bauantrag (Endversion)
Nach einem kleinen Treffen in Gröditz (dem Hauptsitz von Bauunion 1905) sind alle Unterlagen für den Bauantrag unterschrieben. Um eine schnelle Bearbeitung im Bauamt zu gewährleisten, haben wir uns entschieden keinen Bauantrag zu stellen, sondern eine Bauanzeige (so eine Art beschleunigter Bauantrag) einzureichen. Dies geht nur, da sich das Grundstück in einem Gebiet mit rechtskräftigen B-Plan befindet. Der Nachteil ist, dass alle Unterlagen zur Einreichung vollständig sein müssen, sonst kann eine Ablehnung erfolgen.
Montag, 3. November 2008
Unterlagen für den Bauantrag (1. Version)
Ende letzter Woche war es soweit. Wir haben die Unterlagen für den Bauantrag (Grundrisse, Schnitte, Lageplan) für eine erste Durchsicht bekommen. Schon wieder etwas neues, in das man sich hereindenken musste.
Nach Rücksprache mit unserem (künftigen) Baubetreuer Herrn Gebauer (der noch auf seinen unterschriebenen Vertrag, der bald kommt, wartet, aber uns trotzdem schon erste Hinweise gegeben hat) werden wir das Haus trotz schon vorhandener Erhöhung noch einmal einige Zentimeter anheben. Dies kostet zwar (mal wieder) ein paar Euro, aber sicher ist sicher und wir wollen ja später keine nassen Füße bekommen.
Da wir recht wenige Änderungen am Standardgrundriss hatten, war die erste Durchsicht eigentlich recht einfach und nur minimale Veränderungen waren notwendig. Nichtsdestotrotz sollte jeder Strich und jede Zahl auf der Zeichnung kritisch hinterfragt werden. Bei uns ergaben sich z.B. noch kleine Änderungen der Fensterhöhe einiger Fenster, damit das Bild des Hauses von außen ein bisschen stimmiger wird.
So recht können wir uns noch nicht entscheiden, ob das alles Spaß macht oder Stress ist. Wir denken, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt :-)
Nach Rücksprache mit unserem (künftigen) Baubetreuer Herrn Gebauer (der noch auf seinen unterschriebenen Vertrag, der bald kommt, wartet, aber uns trotzdem schon erste Hinweise gegeben hat) werden wir das Haus trotz schon vorhandener Erhöhung noch einmal einige Zentimeter anheben. Dies kostet zwar (mal wieder) ein paar Euro, aber sicher ist sicher und wir wollen ja später keine nassen Füße bekommen.
Da wir recht wenige Änderungen am Standardgrundriss hatten, war die erste Durchsicht eigentlich recht einfach und nur minimale Veränderungen waren notwendig. Nichtsdestotrotz sollte jeder Strich und jede Zahl auf der Zeichnung kritisch hinterfragt werden. Bei uns ergaben sich z.B. noch kleine Änderungen der Fensterhöhe einiger Fenster, damit das Bild des Hauses von außen ein bisschen stimmiger wird.
So recht können wir uns noch nicht entscheiden, ob das alles Spaß macht oder Stress ist. Wir denken, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt :-)
Montag, 27. Oktober 2008
Erster Vororttermin mit dem Bauleiter
Heute Morgen hatten wir (das heißt der Bauherr) den ersten Vororttermin mit dem Bauleiter Herrn P. Als wir ankamen mussten wir feststellen, dass wir nicht die Ersten waren. Das Werbeschild von Bauunion war schneller als wir, der Bauleiter nur minimal langsamer (aber noch pünktlich). Wenn wir mal davon ausgehen, dass der restliche Bauablauf genau so zügig läuft, dann freuen wir uns bereits jetzt.
Anmerkung: Das Grundstück endet etwa auf halben Weg zu den Bäumen und der rechte Rand ist knapp außerhalb des Fotos.
Bei dem Termin heute klärten wir, wohin genau das Haus kommen soll und der Bauleiter erläuterte uns, dass eine kleine Aufschüttung nötig sei, da wir sonst in Zukunft "absaufen" würden. Ich denke auf dem Foto ist dies auch ganz gut zu erkennen. Es wurden also verschiedene Maße genommen und abgesprochen welche Leistungen wie fällig sein werden (Baustraße auf dem Grundstück, was machen mit dem Regenwasser, Anschluss verschiedener Leitungen usw.). Für den Großteil davon werden wir von Bauunion Angebote bekommen. Mal schauen was da noch so auf uns zukommt. Glücklicherweise ist bis jetzt alles eingeplant. Hoffentlich stimmt auch die abgeschätzte Höhe der Kosten.
Nassen Fußes wurde nach dem Gespräch der Weg zur Arbeit angetreten (denn es war gerade erst Montag Morgen um 08:30 Uhr)...
Freitag, 17. Oktober 2008
Die Küche
Weil es so viel Spaß macht und wir auch den Vertrag mit dem Küchenhersteller unter Dach und Fach haben nun etwas dazu. Wir mussten feststellen, dass es in Berlin viel zu viele Küchenstudios gibt. Daher haben wir uns entschieden einige große Möbelketten zu besuchen und dabei das Küchenstudio von um die Ecke nicht zu vernachlässigen. Bei den Möbelketten hat ja vor kurzem eine ganz große mit P in Potsdam aufgemacht. Sehr schön, um sich alles anzuschauen, wenn man allerdings die gleiche Beratung bekommt wie wir, dann definitiv nicht zu empfehlen. Außerdem gebe ich den Tipp, dass man auch mit Eröffnungsangeboten nicht immer den besten Preis bekommt. Vergleichen lohnt sich also.
Das schwierige dabei ist allerdings, dass niemand möchte, dass verglichen wird. Nach dem einen oder anderen Versuch wussten wir aber genau wie die Küche aussehen sollte und welche Geräte beinhaltet sein sollten. Erstaunlicherweise mussten wir am Ende feststellen, dass die großen nicht unbedingt die günstigsten sein müssen. Generell empfiehlt es sich zu mehreren Häusern/Beratern zu gehen, da jeder andere gute Hinweise hat, auch wenn es zeitraubend ist.
Das schwierige dabei ist allerdings, dass niemand möchte, dass verglichen wird. Nach dem einen oder anderen Versuch wussten wir aber genau wie die Küche aussehen sollte und welche Geräte beinhaltet sein sollten. Erstaunlicherweise mussten wir am Ende feststellen, dass die großen nicht unbedingt die günstigsten sein müssen. Generell empfiehlt es sich zu mehreren Häusern/Beratern zu gehen, da jeder andere gute Hinweise hat, auch wenn es zeitraubend ist.
Finanzierung und Grundstück
Um mich ein wenig kurz zu fassen. Die Formalitäten für das Grundstück sind beim Notartermin vor ein paar Tagen getätigt worden und wir sind nun Grundstückseigentümer in Neu Döberitz (zumindest nachdem wir demnächst bezahlt haben).
Tipp zum Grundstück: Bevor wir das Grundstück gekauft haben, ließen wir eine Baugrunduntersuchung vornehmen. So konnten wir einschätzen, ob beim Bau mit Mehrkosten zu rechnen ist. Diejenigen, die nicht so viel Glück mit dem Boden haben wie wir, können bei schlechtem Baugrund natürlich auch noch versuchen dies in die Preisverhandlungen fürs Grundstück einfließen zu lassen. Da die Untersuchung, zumindest in Brandenburg, definitiv vorgenommen werden, nicht bis zum Kauf des Grundstückes damit warten...
Einige Tage vorher haben wir die Bestätigung bzgl. der Finanzierung von der Bank bekommen. Das waren ganz schön turbulente Zeiten, da unsere Darlehensbeantragung genau in die heiße Zeit der Finanzmarktkrise fiel. Glücklicherweise ist alles gut gegangen und auch die starke Fluktuation der Zinsen haben wir einigermaßen unbeschadet, sprich nicht mit dem schlechtesten Zinssatz, überstanden. Was für ein Papierkram kann ich dazu nur sagen.
Tipp zur Finanzierung: Informiert euch rechtzeitig was für Unterlagen benötigt werden und fangt so früh wie möglich an diese zu beschaffen. Falls ihr über einen Vermittler geht, so darauf achten, dass unterschiedliche Banken evtl. unterschiedliche Unterlagen benötigen, also nachfragen, falls es am Ende doch eine andere Bank werden sollte. Wenn ihr nicht ganz paranoid seid, dann können wir empfehlen die Unterlagen, soweit Scanner vorhanden, einzuscannen und per E-Mail zu versenden. Geht bis auf wenige Unterlagen, die im Original benötigt werden, sehr gut.
Tipp zum Grundstück: Bevor wir das Grundstück gekauft haben, ließen wir eine Baugrunduntersuchung vornehmen. So konnten wir einschätzen, ob beim Bau mit Mehrkosten zu rechnen ist. Diejenigen, die nicht so viel Glück mit dem Boden haben wie wir, können bei schlechtem Baugrund natürlich auch noch versuchen dies in die Preisverhandlungen fürs Grundstück einfließen zu lassen. Da die Untersuchung, zumindest in Brandenburg, definitiv vorgenommen werden, nicht bis zum Kauf des Grundstückes damit warten...
Einige Tage vorher haben wir die Bestätigung bzgl. der Finanzierung von der Bank bekommen. Das waren ganz schön turbulente Zeiten, da unsere Darlehensbeantragung genau in die heiße Zeit der Finanzmarktkrise fiel. Glücklicherweise ist alles gut gegangen und auch die starke Fluktuation der Zinsen haben wir einigermaßen unbeschadet, sprich nicht mit dem schlechtesten Zinssatz, überstanden. Was für ein Papierkram kann ich dazu nur sagen.
Tipp zur Finanzierung: Informiert euch rechtzeitig was für Unterlagen benötigt werden und fangt so früh wie möglich an diese zu beschaffen. Falls ihr über einen Vermittler geht, so darauf achten, dass unterschiedliche Banken evtl. unterschiedliche Unterlagen benötigen, also nachfragen, falls es am Ende doch eine andere Bank werden sollte. Wenn ihr nicht ganz paranoid seid, dann können wir empfehlen die Unterlagen, soweit Scanner vorhanden, einzuscannen und per E-Mail zu versenden. Geht bis auf wenige Unterlagen, die im Original benötigt werden, sehr gut.
Unser Haus
So, da wir in den letzten Tage ein wenig faul waren, heute gleich mehrere Artikel...
Im Zuge der Gespräche mit der Bauunion entwickelte sich so langsam unser Verständnis von dem, was unser Haus beinhalten sollte. Am besten fange ich mal mit dem Standard an.
Als Heizungssystem hat das Haus eine Luft-/Abluft-Wasserwärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung (Nibe Fighter 640 P), zusammen mit der obligatorischen Fußbodenheizung. Gas hätte sich nicht gelohnt, da die Mehrkosten für die eben genannte Wärmepumpe bei derzeitigen Energiepreisen in acht bis zehn Jahren wieder drin sind. Die Frage war, ob wir nicht vielleicht eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung nehmen sollte. U.E. liegen die Mehrkosten dafür aber so hoch, dass man sehr viele kalte Winter bräuchte, damit sich das rechnet. Wir gehen lieber das Risiko ein in dem einen oder anderen knackig-kalten Winter eine hohe Stromrechnung zu haben, da die Fighter 640 P sich in dieser Zeit wahrscheinlich ähnlich wie eine Stromheizung verhält. Schauen wir mal...
Vom Grundriss her übernehmen wir den Standardgrundriss bis auf wenige Ausnahmen (Spiegelung und Ankleide verschieben). Kommen wir jetzt zu den Extras:
Nichtsdestotrotz möchten wir nicht meckern, sondern sind bis jetzt doch ganz zufrieden.
Im Zuge der Gespräche mit der Bauunion entwickelte sich so langsam unser Verständnis von dem, was unser Haus beinhalten sollte. Am besten fange ich mal mit dem Standard an.
Als Heizungssystem hat das Haus eine Luft-/Abluft-Wasserwärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung (Nibe Fighter 640 P), zusammen mit der obligatorischen Fußbodenheizung. Gas hätte sich nicht gelohnt, da die Mehrkosten für die eben genannte Wärmepumpe bei derzeitigen Energiepreisen in acht bis zehn Jahren wieder drin sind. Die Frage war, ob wir nicht vielleicht eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung nehmen sollte. U.E. liegen die Mehrkosten dafür aber so hoch, dass man sehr viele kalte Winter bräuchte, damit sich das rechnet. Wir gehen lieber das Risiko ein in dem einen oder anderen knackig-kalten Winter eine hohe Stromrechnung zu haben, da die Fighter 640 P sich in dieser Zeit wahrscheinlich ähnlich wie eine Stromheizung verhält. Schauen wir mal...
Vom Grundriss her übernehmen wir den Standardgrundriss bis auf wenige Ausnahmen (Spiegelung und Ankleide verschieben). Kommen wir jetzt zu den Extras:
- Da wir (der Gemütlichkeit wegen, als netten Nebeneffekt auch zum heizen) einen Kamin haben wollen, benötigen wir einen Schornstein, der Zuluft durch die Bodenplatte bekommt. Wir erinnern uns... kontrollierte Be- und Entlüftung... daher wird ein raumluftunabhängiger Kamin benötigt. Dazu später mehr.
- Um im Sommer nicht in einer Sauna zu sitzen, muss natürlich auch was für den Wärmeschutz getan werden. Rollläden müssen her. Zuerst war die Überlegung nur auf der Südseite, aber mittlerweile tendieren wir zu einer vollständigen Verdunkelungsmöglichkeit.
- Ein zweites Waschbecken im OG und eine Dusche im EG. (Das eine oder andere Bauunternehmen, das wir nicht gewählt hatten, hatte dies im Standard... meist war es allerdings so, dass Bauunion etwas im Standard hatte, was bei den anderen dazukam).
- Nicht zu vergessen ist der Handtuchheizkörper. Ein Utensil, das wir lieb gewonnen haben und nicht mehr missen wollen.
- Um nicht auf dem Präsentierteller zu stehen, sind ein paar Ornamentverglasungen im Bad und WC auch nicht so schlecht (an was man so alles denken muss).
- Der Optik wegen werden die Gitter der französischen Balkone weiß pulverbeschichtet.
Nichtsdestotrotz möchten wir nicht meckern, sondern sind bis jetzt doch ganz zufrieden.
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